2. Interview mit Mario

 

3. Juni 2012, Contrada Santa Teresa, Brindisi

 

Erhalten Sie auch von Jesus Besuche und Botschaften?

Mario: Ja, die Erscheinungen von Jesus begannen im August 2009, einige Tage nach der Erscheinung der Madonna. Jesus ist mir erschienen und hat mir gesagt, dass er mich beruhigen und mich mit Hilfe des Heiligen Geistes formen will, und dass er eine Leere um mich herum schaffen wird, damit er mein einziger Lehrer, mein Führer sein kann. Und das ist auch wirklich so gekommen. Er war es immer, der mich geführt hat. Er hat mich innerlich sehr stark umgewandelt.

 

Wie hat sich Jesus gezeigt?

Mario: Er erscheint wie ein junger Mann von ungefähr 30 Jahren. Er hat lange braune Haare, seine Augen sind hell, sehr schön, aber von einer undefinierbaren Farbe; sein Teint ist dunkel. Oft ist er weiß gekleidet, aber auch blau, mit der Eucharistie auf der Brust, in der Mitte des Herzens. Stehend ist er der auferstandene Christus, der für immer lebt. Manchmal sitzt er auf einem goldenen Thron, um uns anzuzeigen, dass Er der König des Universums ist, der Herr der Herren. Er will uns an sein göttliches Königtum erinnern. Er fordert uns auf, uns ihm ganz zu unterwerfen.

Es ist eine Einladung zur eucharistischen Anbetung.

Jesus erscheint mir auch in privater Weise und gibt mir Unterweisungen über die Eucharistie, wobei er mich zur Verehrung seiner heiligen Wunden, seines heiligsten Herzens und seines göttlichen Blutes einlädt.

Jesus gibt sehr tiefe Aufrufe und Botschaften zur Anbetung, zur eucharistischen Sühne und zur Ausbreitung des Evangeliums.

 

Haben Sie eine Darstellung von Jesus machen lassen, so wie Er Ihnen erscheint?

Mario: Das ist mir noch eine Sorge, denn ich habe den (geeigneten) Künstler noch nicht gefunden. Ich möchte gerne, dass die Menschen sehen können, wie sich Jesus an diesem Ort zeigt. Das ist eines meiner Anliegen.(1)

Anmerkungen:  (1)      Inzwischen wurde ihm im August ein Gemälde von Jesus geschenkt. (siehe Foto)
Anmerkungen: (1) Inzwischen wurde ihm im August ein Gemälde von Jesus geschenkt. (siehe Foto)

Erscheinen Jesus und Maria gemeinsam?

Mario: Die Madonna kommt zur öffentlichen Erscheinung am 5. in jedem Monat. Während des Monats können mir außerordentliche Erscheinungen von der Madonna, von Jesus oder dem Schutzengel, der sich Barachiel nennt, zuteil werden. Es kommen auch Heilige. Die Erscheinung vom 5. im Monat gilt allen. Sobald die Erscheinung zu Ende ist, schreibe ich in mein Heft, was ich gesehen habe.

 

Wird diesem Stück Land ein besonderer Segen zuteil?

Mario: Die Jungfrau Maria segnet jedes Jahr am 5. April die Kerzen, die man bei sich daheim und in der Pfarre zum täglichen Gebet im Mai anzündet.

Am 5. Juni erscheint Jesus öffentlich mit der Madonna, um das Wasser zu segnen und jeden Monat werden alle Devotionalien gesegnet.

Am 5. August 2011 wurde eine Statue aus Pappmaché, eine Darstellung der Erscheinung von der Jungfrau der Versöhnung, geschenkt. Sie wurde am 5. Mai und am 5. August bei einer Prozession getragen.

Das Bild von der Erscheinung und das Weihegebet, das von der Madonna diktiert wurde, werden verteilt. Dieses Bild zeigt das neue Pfingsten, das auf die Kirche und auf die ganze Welt herabkommt.

 

Was beinhalten die Botschaften Jesu?

Mario: Die Botschaften beziehen sich auf die eucharistische Anbetung, die Verehrung der heiligen Wunden Jesu und auf das Rosenkranzgebet zu den heiligen Wunden Jesu: „Jesus, durch die Verdienste deiner heiligen Wunden gewähre Vergebung und Barmherzigkeit“. Wenn wir das Gebet zu den Wunden Jesu beten, heilt es unsere Wunden.

Ich schreibe die Botschaften Jesu, die für alle bestimmt sind, auf, und darf sie verbreiten. Während des Rosenkranzgebetes lese ich die Botschaften von Jesus und von der Madonna vor.

Führen Sie ein Tagebuch?

Mario: Ja, ich bin beim dritten Heft, in dem alles steht. Ich sage mit lauter Stimme, was ich höre und was ich sehe. Es gelingt mir noch nicht, alles zu verbreiten. Es ist eine sehr kräftezehrende Arbeit, die viel Geduld und Hingabe erfordert.

Meine erste Sendung besteht darin, den Menschen begreifbar zu machen, dass sie hierher kommen sollen, um zu beten. Und sie sollen wieder das Bedürfnis, die Notwendigkeit entdecken, zu beten. Dann sollen sie innerlich erneuert in ihre eigene Pfarrkirche zurückkehren, um anschließend ihrem Pfarrer zu helfen und sich in den Dienst ihrer Pfarrgemeinde zu stellen. Es ist etwas Schönes, nicht alleine zu bleiben. Die Madonna geht den Weg mit der Kirche, sie will die Kirche, die Pfarrgemeinden, die Gemeinschaften unterstützen…

Die Madonna ist bei der Kirche. Das erkennt man daran, dass sie uns auffordert, die Eucharistie zum empfangen.

Ein weiteres Zeichen: Die Statue der Madonna hat am 4. Mai duftendes Öl abgesondert. Es gab noch andere Zeugen. Sie bewunderten und bemerkten diesen berauschenden Duft von Rosen und Blumen. Die Madonna hat gesagt, dass dieses Öl den großen Trost darstellt, den Gott uns schenken will. Es ist eine Salbung und eine Weihe an Jesus Christus. Es ist ein heiliges Zeichen. Sie hat dieses Öl hier schon so oft geschenkt. Die Menschen tauchen ihre Taschentücher oder ihren Rosenkranz hinein.

Die Madonna hat hier auch außerordentliche Heilungsgnaden geschenkt.

Vor drei Monaten kam ein Mann aus Martina Sanca. Seine Tochter hatte ein großes Problem mit ihrem Rücken und sollte transplantiert werden. Während der Erscheinung spürte dieser Mann eine Bewegung des Windes über sich; er begann zu weinen und bat die Madonna, seine Tochter zu heilen. Einige Tage später mussten bei seiner Tochter vor der Operation Untersuchungen gemacht werden und alles war wieder in Ordnung! Seit diesem Zeitpunkt organisiert dieser Mann zwei große Pilgerbusse und kommt jeden Monat hierher, um der Jungfrau Maria zu danken. Es gibt ungemein viele Gnaden, besonders für Frauen, die nicht schwanger werden konnten und dann ein Kind empfangen haben.

Am 13. September 2010 kam eine Frau gemeinsam mit ihrem Ehemann hierher. Sie waren seit 3 Jahren verheiratet, kinderlos und hatten es sogar mit künstlicher Befruchtung versucht. Ich habe ihnen gesagt: „Kommt hierher, ich bin sicher, dass die Madonna euch erhören wird“. Und am 13. September 2011 wurde ihnen eine kleine Tochter geboren. Auf den Tag genau 1 Jahr nachdem sie zum ersten Mal hierher gekommen waren! Der 13. ist auch der Erscheinungstag von Fatima. Das sind keine Zufälle. Es sind Geschehnisse, die dir Kraft geben, weil die Madonna dir zu Hilfe kommt, damit ihr die Menschen das Herz öffnen und an die Erscheinung glauben können und zu Gott und zur Kirche zurückkehren.

 

Haben Sie auch noch andere Erscheinungen als die von Jesus und Maria?

Mario: Ja, der hl. Erzengel Michael ist mir erschienen und hat mir ein besonderes Gebet gegeben. Die hl. Johanna von Orléans ist das Vorbild, dem wir folgen sollen, was die Erscheinung hier betrifft. Ich hätte gerne ihre Statue aber das ist hier schwierig.

 

Wie zeigt sich Johanna von Orléans?

Mario: Sie trägt ein elfenbeinfarbenes Gewand, ihre Haare sind dunkel und ihr Teint ist hell. Sie sagt: „Ich bin die heilige Johanna von Orléans“ und sie gibt mir kurze Botschaften, immer über den Gehorsam Gott gegenüber; sie sagt, ich solle Gott vertrauen und keine Angst haben, von Gott Zeugnis abzulegen. Sie fordert mich auf, auf Gottes Stimme zu hören, so wie sie es getan hat.

 

Welche Sendung hat Johanna von Orléans bei dieser Erscheinung?

Mario: Sie hat mir die Kraft gegeben, niemals nachzulassen und mich einzig Gott anzuvertrauen, mich ganz auf ihn zu verlassen und nicht auf die Menschen zu hören, weil sie nicht von Gott, sondern vom Widersacher inspiriert sein könnten, um die Gnaden, die mit dieser Erscheinung verbunden sind, zu zerstören und innerhalb kurzer Zeit das ganze Werk und die Gnaden, die diese Erscheinung hervorbringt, zunichte zu machen. Sie sagt mir: „Wenn du nur auf die Stimme Gottes, die Stimme der Madonna, die Stimme des Himmels hörst, schreitest du voran, denn die Erscheinung tut viel, um die Seelen zu retten. Du sollst daher das Urteil der Menschen nicht fürchten, sondern eher den Tod wählen, als Gott zu verleugnen – so wie ich es getan habe.“(2)

Ich habe ihren Rat wortwörtlich genommen. Das schenkt mir so viel Kraft und ich kann sagen, dass mit dieser Erscheinung viele Gnaden und Früchte verbunden sind – wie sie es mir gesagt hat. Es gibt Bekehrungen von Jugendlichen und Familien. Und daher folge ich ihrem Vorbild und schreite voran, was auch immer der Preis dafür sein mag. In dieser Welt der Falschheit ist es wirklich hart, von der Wahrheit Zeugnis abzulegen und niemand stützt dich. Es ist nur der Glaube an Gott.

 

Was sind die intensiven Gebetszeiten in der Contrada Santa Teresa?

Mario: Nun, an jedem 4. im Monat haben wir die Gebetsnacht. Von 20.00 bis 21.00 Uhr beten wir den Rosenkranz: Den Rosenkranz der heiligen Wunden, den Rosenkranz der Barmherzigkeit und den Rosenkranz der Tränen der Madonna, zur Sühne für die Tränen, die sie hier am 5 März 2011 vergossen hat. Und wir beten unter dem Kreuz, das Jesus hier aufrichten ließ. Er verlangte, dass wir dieses Kreuz der Erlösung genau an diesem Ort aufrichten. Während dieser drei Jahre hat er uns also aufgefordert, einen umfassenden spirituellen Weg zu gehen.

 

Haben Sie diesen Ort hergerichtet?

Mario: Nach und nach hat die Madonna mit Hilfe von Freiwilligen sehr viele manuelle Arbeiten an diesem Ort realisiert. Die Ehrenamtlichen haben ihre Hilfe angeboten, um kleine und simple Arbeiten auszuführen oder eine Statue als Dank für eine empfangene Gnade zu spenden.

Die Madonna möchte, dass dieser Ort schlicht bleibt. Das ist etwas Grundsätzliches. Wir haben nie irgendetwas eingefordert. Wir haben nie einen Opferstock aufgestellt, um Spenden zu sammeln. Manchmal fragen die Menschen, wo denn der Opferstock sei, um… Wir erwidern, dass sie sich keine Sorgen machen sollen und dass sie, wenn sie möchten, eine Blume, eine Kerze mitbringen können. Wir haben diese Entscheidung getroffen, um das Werk zu unterstützen.

Derzeit gibt es noch keinen Verein.

 

Geben Sie auch an anderen Orten Zeugnis?

Mario: Ich habe auf Einladungen hin innerhalb von Italien Zeugnis abgelegt. Vom 10. bis 25. Juni werde ich beispielsweise in Kanada, in Toronto und auch in New York sein.

Das erfordert viel Kraft. Die Madonna gibt sie mir, weil ich ein einfacher Mensch bin. Leute empfangen, zuhören, sprechen, mich um diesen Ort kümmern, all diese Dinge… Ich weiß nicht, wie es mir gelingt, die ganze Arbeit zu machen, ich staune über mich selbst. Ich habe immer die große Sehnsucht, das Maximum zu machen, damit Marias Ehre erstrahlt. Diese Sehnsucht hat offensichtlich der Herr in mich gelegt, diese Sehnsucht, die nicht schwächer wird, sondern die wie eine Pflanze ist, die sich ständig von frischem Lebenssaft nährt. Und dann überwindest du alles und du schreitest voran.

 

Und die Leiden?

Mario: Die Leiden kommen aufgrund der Anteilnahme an der Passion Jesu. Ich habe die Passion Jesu intensiv durchgelitten, besonders in diesem Jahr. Am 5. März während des Kreuzwegs habe ich die Passion Jesu durchlebt, ich bin zu Boden gefallen und an meinen Händen und Füßen traten die blutigen Wundmale auf. Die Menschen waren sehr berührt. Dieses Leiden hat die ganze Fastenzeit angedauert. Es ist vor allem ein seelisches Leiden. Du fühlst die ganze Einsamkeit, die Ängste, die Bedrängnis der Menschen. Es ist, als würde dich jemand zertreten.

 

Sie spüren also auch, was die Menschen durchleben?

Mario: Ja.

 

Und wie sieht es von Seiten der offiziellen Kirche aus?

Mario: Die Diözesankirche hat immer eine vorsichtige Haltung eingenommen; sie schaut und beobachtet das Phänomen.(3)

Ich hatte mehrere Gespräche mit dem Diözesanbischof Mgr. Talucci. Ich habe ihm von der Erscheinung und verschiedenen Dingen berichtet. Ich habe ihm verschiedene Botschaften überbracht, die an ihn persönlich gerichtet waren.

 

Hat er eine Kommission eingesetzt?

Mario: Nein, zu keiner Zeit. Als die Madonna Blut weinte, hat eine gläubige Frau Geld gegeben, um Untersuchungen des Blutes zu machen. Es war keine Kommission, die das gefordert hat. Wir haben uns auch weiterhin verfügbar gehalten und wir haben es den Journalisten gesagt, damit man diese Absonderungen und die DNA untersucht. Von Seiten des Klerus gibt es jedoch keine Antworten.

 

Wären Sie bereit, dass man wissenschaftliche Untersuchungen mit Ihnen macht, ein EEG, beispielsweise wie man es bei den Sehern von Medjugorje gemacht hat?

Mario: Meiner Meinung nach bringt das keinen Nutzen, weil es so überaus große Dinge sind. Wenn jemand nicht glauben will, glaubt er nicht. Er wird immer einen Grund finden.

Derzeit bin ich nicht damit einverstanden; oft treffen die Urteile, die gefällt werden, nicht auf mich zu. Ich habe mich sehr verändert. Ich muss niemandem beweisen, dass diese Erscheinungen die Wahrheit sind. Ich muss die anderen nicht überzeugen. Im Grunde zeigen diese wissenschaftlichen Untersuchungen nichts. Wenn jemand kommen will, soll er kommen, wenn jemand glauben will, soll er glauben. Niemand ist dazu verpflichtet.

Mich interessiert meine Beziehung zur Muttergottes und es interessiert mich nicht, den anderen etwas zu beweisen. Früher war ich vielleicht so; ich wollte den anderen aufzeigen, dass dieses Werk vom Herrn kommt.

 

Was sagt die Madonna dazu?

Mario: Die Muttergottes hat mir gesagt: „Warum kümmerst du dich darum, den anderen aufzeigen zu wollen, dass die Erscheinung echt ist? Ich habe hier schon so viele Zeichen gegeben; das Zeichen der Sonne, die ihre Farbe gewechselt hat, die Bluttränen, die Eucharistie, die Düfte… Du sollst dir keine Sorgen machen, denn ich werde aufzeigen, dass es wahr ist“, durch außergewöhnliche Heilungen…

 

Zum Beispiel?

Mario: Natürlich gab es außergewöhnliche und plötzliche Heilungen, die die Ärzte verwunderten.

Carmela Catalano aus Bari wurde am 5. Januar 2012 von Brustkrebs geheilt, der schon Metastasen in der Leber gestreut hatte. Die Ärzte waren sehr betroffen von ihrer vollständigen Heilung; sie hat keine Metastasen mehr. Carmela legt unablässig Zeugnis ab.

Am 5. Mai 2012 wurde Giulia Reina, ein dreijähriges Mädchen aus Brindisi, von einer motorischen Behinderung an ihren Beinen geheilt; sie war gelähmt gewesen.

Borgomastro Nocola aus Bari wurde von einem Blasentumor geheilt. An jenem 5. Mai 2012 kam er auf Drängen einer Verwandten in den gesegneten Garten und betete. Einige Tage später wurde er operiert und die Ärzte nähten die Operationswunde wieder zu, denn der Tumor war verschwunden, aber das Vorhandensein von verhärtetem Gewebe bestätigte, dass dort zuvor der Tumor gewesen war. Die Ärzte sagten, es sei ein Wunder! Wir haben natürlich die Daten dieser Personen, die übrigens ihr Foto via Facebook der Erscheinung gewidmet haben.

Um wieder zum Thema zu kommen: Ich habe immer versucht, mich verfügbar zu halten, auch als es zu der Tränenabsonderung kam. Und es gab immer Menschen, die das nicht wollten. Man kann die anderen nicht verändern, weder zum Guten noch zum Schlechten.

Der Klerus hat hier keine Kommission eingesetzt. Das ist Aussage genug.

 

Die letzte Mitteilung des Bischofs besagt, dass Mario seinen Weg ohne die Kirche geht?

Mario: Das stimmt; es ist keine kirchliche Vorgangsweise. Ich tue, was die Madonna mir sagt. Das Urteil der Menschen interessiert mich nicht.

Das Urteil von Gottvater ist mir wichtig. Die Madonna sagt mir: „Du, mein Sohn, höre einzig auf die Stimme des Vaters, kümmere dich nicht um die Urteile der Menschen“.

Ich respektiere die persönliche Meinung des Bischofs.

 

Aber der Bischof hat die Autorität der Kirche!

Mario: Aber ich werde nicht in den Kirchen auftreten, ich bleibe bei mir zu Hause.

Johanna von Orléans sagte: „Ich bin der Meinung, dass unser Herr und die Kirche eins sind“.

Mario: Ja sicher! Gott ist in der Kirche. Aber dem Bischof muss „geholfen“ werden, damit er versteht, auch wenn das nicht einfach ist. Und es ist nicht leicht. Ein guter Dialog hätte begonnen.

Ich weiß nicht, warum diese Erscheinungen immer so gesehen werden, als seien sie außerhalb der Kirche. In Wahrheit ist das nicht so. Bei fast allen Erscheinungen stößt man auf solche Feindseligkeit. Ich kümmere mich nicht mehr darum. Ich führe mein normales Leben, ich gehe in die Kirche, aber ich kann die Wahrheit nicht ersticken, weil es sehr besondere Dinge sind. Erst verbieten sie das Eine, dann das Andere und da sage ich: „Jetzt aber, ich bin die Madonna und basta!“ Begleiten heißt nicht, ersticken. Das missfällt mir; das ist meine Interpretation.

 

Sie scheinen nicht zu kooperieren bei dem, was die Kirche verlangt.

Mario: Verstehen Sie doch: Seit der Veröffentlichung des Geheimnisses ist die Diözese diesen Erscheinungen feindlich gesonnen. Es gibt keine Kommission. Ich habe dem Bischof gesagt, dass sie kommen können, um mich zu untersuchen… Als es das Blutwunder an der Statue gab, hat der Bischof einen Priester geschickt und dann nichts mehr.

Beten wir für sie, beten wir für das Heil der Seelen.

 

Sie haben Geheimnisse empfangen…

Mario: Ich habe zwei Geheimnisse empfangen. Das habe ich vergessen, Ihnen zu sagen. Bei der ersten Erscheinung hat die Muttergottes ein Geheimnis enthüllt. Es ist ein langes Geheimnis, das ich nicht enthüllen darf. Das zweite Geheimnis, datiert vom 28. April 2011, habe ich am 28. Mai und am 5. Juni 2011 enthüllen dürfen. Es ist sehr intensiv und spricht auch über den Vatikan.

Christian Parmantier

 

Anmerkungen:

(2)    Die Tatsache, dass Johanna von Orléans gesandt wurde, um Mario bei seiner Sendung zu unterstützen, lässt verstehen, auf welche Weise diese Sendung von den „Männern“, die im Dienst der Ortskirche stehen, aufgenommen wird…; Johanna von Orléans hat auch Debora in Manduria ermutigt und wir wissen, was dann kam. Übrigens kann man eine große Ähnlichkeit zwischen der Erscheinung in Manduria und der Erscheinung, die sich derzeit in Brindisi zuträgt, feststellen. Beide Orte sind kaum 50 km voneinander entfernt. Der Himmel insistiert, ohne sich vom Verhalten eines zur Umkehr aufgerufenen Klerus entmutigen zu lassen.

(3)      Der Bischofssitz hat 3 Pressemitteilungen veröffentlicht.